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19.03.2019, 14:06 Uhr

Besorgnis erregende Zahlen bei Fahrradunfällen in NRW

"Die nordrhein-westfälische Statistik zu Fahrradunfällen aus 2018 macht uns Sorgen." so Jörg Thelaner, Fraktionsvorsitzender der CDU Ratsfraktion. "Die Zunahme von 11 Prozent bei Fahrrädern und 60 Prozent bei den E-Bikes im Land ist dramatisch." 

Das liegt an der ansteigenden Nutzung dieser Verkehrsmittel. Im Sommer werden möglicherweise die „E-Scooter“ vom Bundesverkehrsministerium zugelassen, die sicherlich eine sinnvolle Ergänzung für kurze Strecken werden. Die mit Batterie betriebenen Roller können Geschwindigkeiten bis zu 25 km/h erreichen. Allerdings werden sie die vorhandenen Straßen und Wege nutzen, was zu mehr Konfliktverkehr führen wird. Die CDU Ratsfraktion sieht einen hohen Handlungsbedarf, da die Infrastruktur der Detmolder Straßen ebenfalls nicht ausreicht. Die zusätzlichen Fahrverkehre gehen zu Lasten unserer Fußgänger. Hier ist eine sichere und komfortable Führung in der Innenstadt und in den Ortsteilen zu gewährleisten. Eine derartig negative Entwicklung, wie es die Statistik aufzeigt, darf sich erst gar nicht ergeben. „Wir müssen sichere Fußwege, aber auch ausreichende Radwege vorhalten, um gerade den schwächsten Verkehrsteilnehmer - die Fußgängerinnen und Fußgänger - effektiv zu schützen.“ erklärte Jörg Thelaner. 
 
Aus diesem Grund beantragt die CDU Ratsfraktion, die erforderlichen Haushaltsmittel in den kommenden Haushaltsplänen einzustellen, die den Ausbau von sicheren und verbesserten Fuß- und Radwegen kurzfristig realisieren können. Zusätzlich müssen parallel die Hauptrouten weiter entwickelt werden.
 
„Aus unserer Sicht besteht hoher Handlungsbedarf für ein gesamtheitliches Konzept zur Anpassung der Infrastruktur.“ so abschließend Jörg Thelaner.