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27.11.2018, 15:35 Uhr

Antrag Einbahnstraße

Die CDU Fraktion beantragt, die Verwaltung prüft, ob eine Einbahnstraßenregelung auf dem inneren Ring (Paulinenstraße, Hornsche Straße, Leopoldstraße, Behringstraße, Wotanstraße) insgesamt eine Entlastung der Hauptverkehrsachse nach sich zieht.

Für diese Überprüfung wird eine entsprechende Summe in den Haushalt 2019 eingestellt. 
 
Begründung: 
 
Die Ortsbürgermeister und Ortsbürgermeisterin aus Spork-Eichholz und Remmighausen forderten vor kurzem zu Recht eine Verbesserung des Verkehrsflusses auf dem Detmolder Innenstadtring, und nicht nur zu den Stoßzeiten zu Schul- und Arbeitsbeginn und Ende. Die anderen Ortsteile und Dörfer leiden unter demselben Problem. 
 
Neben einer verbesserten Lichtzeichenanlagensteuerung müsste unter dem Gesichtspunkt intelligente Verkehrsführung der Verkehr gerade auf dem inneren Ring dynamischer gehalten werden. Dazu werden die o. a Straßen zur Einbahnstraße. 
 
  • Der Verkehr wird flüssiger, weil das fehlerhafte Einfahren in die Kreuzung trotz Rückstaus entfällt und diverse Konfliktverkehre entfallen, weil lediglich der Fußgängerverkehr zu beachten ist. 
  • Zusätzlich können wir endlich den Fahrradfahrern einen gesonderten Fahrradweg auf dem inneren Ring anbieten.
  • Auch die Nutzer des ÖPNV müssen auf keine Bushaltestelle verzichten. Der Fahrplan muss allerdings entsprechend angepasst werden.
  • Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass ein gleichmäßig schnell fahrendes Kraftfahrzeug weitaus weniger Emissionen erzeugt als ein Pkw, der stets anfährt und dann verkehrsbedingt wieder stoppen muss.
  • Durch alle Maßnahmen wird trotz der etwas längeren Strecke Zeit eingespart.
  • Bei dieser Straßenführung bleibt das Rosental unberührt und wird in beiden Richtungen weiter genutzt. 
 
Diesen Vorschlag hatten wir bereits in 2009 zur Diskussion gestellt. Er wurde aber seinerzeit nicht weiter verfolgt. Für uns gilt nach wie vor, eine gründliche und möglichst lückenlose Analyse über die Verkehrsströme in Auftrag zu geben, in der alle Gesichtspunkte sämtlicher Nutzer bedacht werden.
 
Die Verwaltung hat sich in dieser Angelegenheit schon auf den Weg gemacht. Neben einer groß angelegten Mobilitätsstudie gilt es weiter, die Ergebnisse des Lärmaktionsplans, den baldigen Neubau des großflächigen Einzelhandels an der Neustadt, aber auch die Interessen der Anwohner sowie der Bürger zu berücksichtigen.
 
Letztendlich muss das Untersuchungsergebnis zeigen, dass die Umgestaltungen machbar sind und Wirkungen zeigen, aber auch in einer akzeptablen „Kosten–Nutzen-Relation“ stehen.